2. Teil der Serie "Karrieren" führt nach New York - Auf der Suche nach „The Next Big Thing“

30.10.2012

Bei Twitter hat der User @albertwenger über 12.000 Follower, das heißt, über 12.000 Menschen loggen sich täglich oder wöchentlich ein, um zu lesen, was @albertwenger zu Webtrends und Neuerungen in der Informatik zu sagen hat. Und es wird nicht überraschen, wenn man erfährt, dass Dr. Albert Wenger, der Mensch, der sich hinter diesem Twitter Handle verbirgt, auch offline eine Anlaufstelle für junge, aufstrebende Unternehmer ist. Als Manager des Venture-Capital-Gebers Union Square Ventures (USV) betreut Wenger persönlich 12 Start-Ups, darunter auch Schwergewichte wie Foursquare.

 

Seine Karriere hat Albert Wenger aus dem engen fränkischen Oberaspach nach New York und in Informatiknetzwerke on- und offline geführt. Der erste Schritt zu dieser Entwicklung war der Bundeswettbewerb Informatik. Bis heute bietet der BwInf computerbegeisterten Jugendlichen die Möglichkeit, Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln und im Wettstreit zu beweisen. Genau das war es auch, was Albert Wenger so am Wettbewerb begeisterte, den er 1985 auf Anhieb gewann.

 

Als Schüler hatte er kaum Möglichkeiten, an Projekten oder größeren Aktivitäten im Informatikbereich teilzunehmen, so brachte er sich das Programmieren selbst bei. Erst als der talentierte Tüftler im Rahmen des Bundeswettbewerbs die Luft der weiten Informatikwelt schnupperte, nahm seine Karriere Fahrt auf. In die Zeit seiner Teilnahme am BwInf fallen auch seine ersten Nebenjobs als Programmierer.

 

Schließlich ging er nach Harvard um dort Wirtschaft und Informatik zu studieren – das Studium wurde ihm zum Teil finanziert durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, in die Sieger des Bundeswettbewerbs in der Regel ohne besonderes Aufnahmeverfahren aufgenommen werden. In den USA gründete Wenger fünf verschiedene Firmen und war Präsident von del.icio.us, bis es an Yahoo verkauft wurde. Schließlich wurde er Partner bei USV, die eine Vielzahl an weltberühmten Unternehmen betreuen wie Twitter, Etsy und Kickstarter.

 

Wengers Projekte sind alle miteinander verbunden durch seine Leidenschaft für die Förderung von innovativen Ideen und jungen, aufstrebenden Menschen. Und obwohl reines Programmieren für Wenger heute „eher eine Freizeitbeschäftigung“ ist, wie er sagt, gibt er auf seinem Blog Dienstags kurze Lektüren über Gebiete der Informatik und ist immer auf der Suche nach frischen  Ideen und tollen Projekten. 

 


 

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